Lipolyse



Wir alle kennen die unliebsamen Fettpölsterchen, z.B. das sogenannte „Hüftgold“ aber auch die Pölsterchen an Oberarmen und Oberschenkeln („Reithose“), an Bauch, Knien und am Kinn (Doppelkinn). Sie lassen sich oft selbst mit regelmäßiger Bewegung und ausgewogener Ernährung oft nicht zum Schmelzen bringen!

Mit Hilfe der Lipolyse gelingt es, einen intensiveren lokalen Fettabbau zu erreichen. Dazu wird die Injektionsflüssigkeit direkt in das Fett-Bindegewebe injiziert, d.h. im Gegensatz zu der sonst sehr oberflächlichen Behandlung in der Mesotherapie ist die Einstichtiefe bei der Lipolyse mit 6-13 mm wesentlich tiefer. Bei dem zu injizierenden Präparat handelt es sich um zwei Wirkstoffe, die optimal in einander greifen – Phosphatidylcholin (PPC) und Deoxylcholat (Gallensäure).

Deoxylcholat ist eine Gallensäure, die die Membran der Fettzellen aufbricht und ermöglicht, dass das Fett somit aus den Fettzellen und Zytoplasma in den Organismus entweichen kann. Das nach und nach mobilisierte Fett löst sich, wird in der Leber abgebaut und auf natürliche Weise über die Nieren ausgeschieden. Die Wirkstoffe tragen gleichzeitig auch zu einer Straffung der Haut im behandelten Bereich bei. Lokal kommt es durch das Zytoplasma zu einer Entzündungsreaktion, die für den Behandlungserfolg notwenig ist.

Pro Behandlung lässt sich ca. 1cm Fett wegschmelzen. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, wird 4-6 Mal im Abstand von 3 Wochen in die einzelnen Regionen mittels Intralioptherapie injiziert.

Die Fett-weg-Behandlung eignet sich ausschliesslich für kleine und mittlere Fettpolster, wie beispielsweise an den Hüften, Oberarmen, Unterbauch, Oberschenkeln, Knien oder Kinn.

Durch den PPC Wirkstoff kann es zu lokalen Reizzuständen kommen, wie Schwellungen, Rötungen auch eine Hämatombildung ist möglich. Die meisten Symptome klingen nach 3 Tagen wieder ab. Bei Einnahme von Gerinnungshemmern oder in der Schwangerschaft wird nicht behandelt. Bei allgemeinem Übergewicht oder massiveren Fettpolstern an vielen verschiedenen Bereichen ist dieses Verfahren ungeeignet.