Rauchfreispritze



Die Mesotherapie hat sich als wirksame Methode für die Rauchentwöhnung bewährt. Das Verfahren, das auch als „Rauchfrei- Spritze“ bekannt ist, führt in den meisten Fällen zu einer augenblicklichen Aversion gegen Zigaretten, schwächt die Entzugssymptomatik wie ein vermehrtes Hungergefühl, Kreislaufprobleme oder Stimmungsschwankungen stark ab und ist dabei so gut wie frei von Nebenwirkungen.

Bei der Mesotherapie handelt es sich um ein minimalinvasives Behandlungsverfahren, bei dem mit feinen, kurzen Nadeln oder einer speziellen Mesotherapiepistole individuell zusammengestellte Medikamente und Wirkstoffe direkt in die Haut im zu behandelnden Bereich injiziert werden. Bei der Tabakentwöhnung kommt eine Mischung aus Vitamin B, Homöopathika, Magnesium und Lidocain zum Einsatz. 

Die Injektionen modulieren die Immunzellen und steigern die Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Bindegewebes. Die Quaddeln fungieren als Wirkstoffdepot in der Haut, das einen schnellen und gleichzeitig anhaltenden Effekt bewirkt. Von dort aus gelangen die Substanzen über Diffusionsprozesse auch in tiefer liegende Strukturen.

Die anhaltende Wirkung der Therapiemethode bei der Tabakentwöhnung wurde über Jahre hinweg untersucht. So sind 90 Prozent der behandelten Raucher nach einer Woche und 70 Prozent nach einem Jahr noch abstinent, mehr als die Hälfte der Teilnehmer raucht auch nach fünf Jahren noch nicht. Bei neun von zehn Behandelten verbessern sich sofort die rauchertypischen Beschwerden an Nasennebenhöhlen, Rachen und Bronchien.